Mitte November 2025 transportierte Schmidbauer drei 70-tonnen-schwere Großtransformatoren von Regensburg nach Innsbruck in das neue Umspannwerk Ost. An drei Tagen in Folge wurde dann jeweils ein Transformator millimetergenau an der Erdbebensicherung eingebracht. Die Arbeiten dienen dem weiteren Ausbau der Energieinfrastruktur im Stadtgebiet Innsbruck.
Herausforderung Einbringung
Die Transformatoren mussten in Längsrichtung in eine Trafokammer eingebracht werden, eine direkte Zufahrt zur endgültigen Position war nicht möglich. Um diese Vorgabe zu erfüllen, wurde ein rund zwei Meter hohes Hilfsfundament errichtet, auf dem die Trafos zunächst abgesetzt wurden. Von dort aus erfolgte die schrittweise, millimetergenaue Einbringung bis zur vorgesehenen Position an der Erdbebensicherung.
Geräte-Setup und Konfiguration
Für den Transport und die Einbringung der Transformatoren setzte Schmidbauer auf ein aufeinander abgestimmtes Geräte-Setup: Eine 4-Achs-Sattelzugmaschine mit 8-Achs-Tieflader und Flachbett übernahm den Schwertransport von Regensburg nach Innsbruck. Ein Ladekran mit Anhänger lieferte das Equipment für das Hilfsfundament. Das Herzstück des Einsatzes war ein 700-Tonnen-Mobilkran, ergänzt durch zwei Ballastfahrzeuge – extra aus München nach Innsbruck überführt.
3 Trafos, 3 präzise Einbringungen an 3 Tagen
An allen drei Einsatztagen war der Ablauf identisch: Anlieferung des Transformators, Positionierung des Tiefladers am Kranstandort, Anheben des Trafos, Zwischenabsetzen auf dem Hilfsfundament und anschließende Längseinbringung in die Kammer. Durch die abgestimmte Planung konnten die Arbeiten jeweils im vorgesehenen Zeitfenster abgeschlossen werden. Der Auftrag wurde nach Vorgabe des Auftraggebers termingerecht umgesetzt und die Ausführung positiv bewertet hat.